Sonntags-Special: Artemis II startet zum Mond
Die NASA hat Artemis II gestartet, die erste bemannte Mondmission seit 54 Jahren, und vier Astronauten auf eine historische Reise rund um den Mond geschickt. In dieser Woche gab es außerdem Durchbrüche in der Gentherapie gegen Taubheit sowie ein neues biometrisches System, das Passwörter durch Schädelvibrationen ersetzen könnte.

Zum ersten Mal seit über 50 Jahren hat die NASA eine bemannte Mission zum Mond gestartet und damit eine historische Rückkehr in die Tiefraumfahrt markiert. Die Besatzung von Artemis II befindet sich nun auf einer Flugbahn, die sie weiter von der Erde entfernen wird als jeden Menschen zuvor in der Geschichte.
Die wichtigsten wissenschaftlichen und technologischen Durchbrüche dieser Woche
1. Artemis II startet zu historischer Reise um den Mond
Am 1. April ist Artemis II erfolgreich vom Kennedy Space Center gestartet und hat vier Astronauten auf eine Reise um den Mond gebracht — die erste bemannte Mondmission seit 54 Jahren.
Wichtige Details:
- Die Besatzung wird nicht auf dem Mond landen. Stattdessen wird sie sich der Mondoberfläche bis auf 8.000 Kilometer nähern, um das Orion-Raumschiff einem Belastungstest zu unterziehen.
- Diese Mission soll den Weg für Artemis IV und V ebnen, die im Jahr 2028 Astronauten auf dem Mond landen lassen sollen.
- Die Astronauten haben beeindruckende Aufnahmen der Erde aus dem All geteilt, deren Fotos schnell viral gingen.
- Die NASA stellte jedem Astronauten ein iPhone 17 Pro Max zur Verfügung — das erste Mal, dass ein iPhone vollständig für den längeren Einsatz im Orbit und darüber hinaus qualifiziert wurde. Die Besatzung nutzte die Geräte, um Bilder durch die Fenster von Orion aufzunehmen.
2. Gentherapie-Injektion könnte Taubheit „rückgängig machen“
Wissenschaftler haben Ergebnisse einer kleinen, aber wegweisenden Gentherapie-Studie veröffentlicht, die auf bestimmte Formen von Taubheit abzielt. Zehn Patienten mit unterschiedlich starkem Hörverlust erhielten eine Injektion, die eine funktionierende Kopie des OTOF-Gens direkt ins Innenohr einbrachte.
- Jeder Patient zeigte eine deutliche Verbesserung.
- Die durchschnittliche Hörschwelle verbesserte sich von 106 Dezibel auf 52 Dezibel.
- Forscher untersuchen nun weitere mit Taubheit in Zusammenhang stehende Gene, darunter GJB2 und TMC1, als mögliche zukünftige Zielstrukturen.
Die Ergebnisse stellen einen bedeutenden Fortschritt bei der Entwicklung genetischer Behandlungen gegen Hörverlust dar.
3. Ihr Schädel könnte Ihre Passwörter ersetzen
Wissenschaftler der Rutgers University haben ein biometrisches Authentifizierungssystem entwickelt, das die einzigartigen Vibrationen nutzt, die durch Ihre Atmung und Ihren Herzschlag in Ihrem Schädel entstehen, um die Identität zu verifizieren.
- Das System mit dem Namen VitalID wurde über 10 Monate mit 52 Nutzern getestet.
- Es authentifizierte den richtigen Nutzer in mehr als 95 % der Fälle.
- Es blockierte Betrüger in 98 % der Fälle.
Das Team ist überzeugt, dass diese Technologie zu einer sicheren und reibungslosen Anmeldemethode für VR- und AR-Headsets werden könnte und möglicherweise traditionelle Passwörter ersetzt.