Sonntagsspecial: Artemis 2 gelingt erfolgreiche Wasserung
Die NASA-Mission Artemis II ist nach einer historischen 10-tägigen Reise um den Mond sicher zur Erde zurückgekehrt und markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer bemannten Mondlandung im Jahr 2028. Zu den wissenschaftlichen Highlights dieser Woche zählen zudem ein dokumentierter Schimpansen-Bürgerkrieg, eine potenzielle Anti-Aging-Pille für Hunde und eine Handtasche aus T.-rex-Kollagen.

Die Welt hielt den Atem an, als die Crew von NASA’s Artemis II eine historische Mondmission mit einer dramatischen Wasserung abschloss und dem globalen Wettlauf um die Rückkehr von Menschen zum Mond bis 2028 neuen Schwung verlieh. Über die Raumfahrt hinaus berichteten Wissenschaftler in dieser Woche von Durchbrüchen und Entdeckungen in den Bereichen Primatenverhalten, Langlebigkeits-Biotechnologie und Materialien der nächsten Generation.
Artemis II gelingt erfolgreiche Wasserung
Die Crew von NASA’s Artemis II wasserte sicher im Pazifischen Ozean nach einer zehntägigen Mission, die die Astronauten weiter von der Erde entfernte als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit.
Die Rückkehr zur Erde, die weithin als die gefährlichste Phase der Mission gilt, diente als entscheidender Härtetest für den Hitzeschild der Orion-Kapsel, der den Wiedereintritt in die Atmosphäre mit 32-facher Schallgeschwindigkeit überstand.
Die erfolgreiche Wasserung markiert einen wichtigen Meilenstein für die NASA auf dem Weg zu einer bemannten Mondlandung im Jahr 2028.
Wissenschaftler dokumentieren ersten bestätigten Schimpansen-Bürgerkrieg
Forscher, die eine Gemeinschaft von 200 Schimpansen in Uganda untersuchten, haben dokumentiert, was sie als den ersten eindeutig bestätigten Bürgerkrieg unter Primaten bezeichnen.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Tod von fünf zentralen „sozialen Brücken“-Männchen im Jahr 2014 den Ausbruch der Gewalt ausgelöst haben könnte. Die Studie beschreibt Fälle, in denen sich frühere Gefährten ohne ethnische, religiöse oder ideologische Auslöser gegeneinander wandten.
Die Ergebnisse werfen neue Fragen nach den tiefen evolutionären Wurzeln menschlicher Konflikte und Gewalt auf.
Eine tägliche Pille, die die Lebensspanne von Hunden verlängern könnte
Das in San Francisco ansässige Biotechnologieunternehmen Loyal steht kurz vor der FDA-Zulassung für LOY-002, eine nach Rindfleisch schmeckende verschreibungspflichtige Pille, die die biologische Alterung bei Hunden verlangsamen soll.
Das Medikament zielt auf altersbedingte Stoffwechselstörungen ab, mit dem Ziel, sowohl die Lebensdauer als auch die gesunden Lebensjahre älterer Hunde der meisten Größen zu verlängern. Laut dem CEO des Unternehmens könnte die Behandlung noch vor Ende 2026 auf den Markt kommen.
Im Falle einer Zulassung wäre LOY-002 das erste Mal, dass die FDA ein Medikament genehmigt, das speziell darauf abzielt, den Alterungsprozess bei einer beliebigen Spezies zu verlangsamen.
Handtasche aus T.-rex-Kollagen
Eine türkisfarbene Designerhandtasche, die aus Kollagen aus T.-rex-Fossilien hergestellt wurde, ist in Amsterdam vor einer Auktion vorgestellt worden, bei der sie für mehr als 500.000 US-Dollar verkauft werden könnte.
Das Material wurde entwickelt, indem uralte Proteinfragmente aus Dinosaurierresten extrahiert, mittels Gentechnik in tierische Zellen eingebracht und das daraus entstehende Kollagen zu Leder herangezüchtet wurde.
Obwohl derzeit noch eine Kuriosität, bietet das Projekt einen Ausblick darauf, wie die Biotechnologie künftig die in Alltagsprodukten verwendeten Materialien verändern könnte.