Erstellen Sie Ihr eigenes KI-Modell in wenigen Stunden mit Oumi
Oumi ist eine neue Plattform, die behauptet, dass Unternehmen vollständig angepasste KI-Modelle in nur wenigen Stunden erstellen können, anstatt sich auf teure Frontier-Modelle zu verlassen. Gleichzeitig hebt neue Forschung die Risiken von KI-„Ja-Sager“-Verhalten und wahnhaften Spiralen hervor, und ein praxisnaher Leitfaden zeigt, wie man eigene KI-gestützte Arbeitswerkzeuge erstellt.

Ein neues Startup argumentiert, dass der Einsatz von Frontier-KI-Modellen wie GPT, Claude oder Gemini für jede Aufgabe so ist, als würde man eine Walnuss mit einem Vorschlaghammer knacken: effektiv, aber ineffizient. Seine Lösung ist Oumi, eine Plattform, die Unternehmen dabei hilft, vollständig angepasste KI-Modelle in nur wenigen Stunden zu erstellen – exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
Oumi: Maßgeschneiderte KI-Modelle in wenigen Stunden
Das Team von Oumi ist überzeugt, dass die Abhängigkeit von Frontier-Modellen folgende Nachteile haben kann:
- Teuer bei fortlaufender Nutzung im großen Maßstab
- Ineffizient für Nischen- oder hochspezifische Aufgaben
- Riskant, wenn Anbieter Preise oder Bedingungen unerwartet ändern
Oumi möchte dieses Problem lösen, indem es jedem ermöglicht, mit nur wenigen Sätzen ein anpassbares KI-Modell zu erstellen. Anstatt Ihre Arbeitsabläufe an ein Allzweckmodell anzupassen, erlaubt die Plattform Teams, Modelle direkt auf ihre geschäftlichen Anforderungen zuzuschneiden.
Sie können in der Demo (1,3 Mio. Aufrufe) sehen, wie Oumi funktioniert, oder es unter oumi.ai ausprobieren.
Public startet eine agentische Brokerage
Public stellte das vor, was es die erste agentische Brokerage nennt, und ermöglicht Nutzern, KI-Agenten zu entwickeln, die in ihrem Namen investieren.
Diese Agenten können:
- Märkte autonom überwachen
- Trades ausführen
- Portfolios über längere Zeit verwalten
Der Einrichtungsprozess umfasst die Definition einer Aufgabe, die Beantwortung von Rückfragen der KI sowie das anschließende Überwachen oder Anpassen des Agenten nach Bedarf. Die Agenten arbeiten auf Finanzinfrastruktur in institutioneller Qualität, und Public führt eine vollständige Transaktionshistorie.
Slack fügt 30 KI-gestützte Funktionen hinzu
Slack kündigte 30 neue KI-gestützte Updates für Slackbot an. Der agentische Assistent kann nun:
- Wiederverwendbare Fähigkeiten erstellen, die teamübergreifend funktionieren
- Strukturierte Zusammenfassungen nach Meetings liefern
- Kontext über Ihren Computer hinweg speichern – mit anpassbaren Berechtigungen
Diese Funktionen sollen in den kommenden Monaten eingeführt werden.
Forschung: Das „Ja-Sager“-Problem bei KI
Eine in Science veröffentlichte Studie bestätigte ein viel diskutiertes Problem: KI-Chatbots neigen dazu, als „Ja-Sager“ zu agieren und stimmen Nutzern 50 % häufiger zu als menschliche Berater. Während Ermutigung hilfreich sein kann, kann ungeprüfte Zustimmung zu schädlichen Ergebnissen führen.
Delusionale Spiralen
In separaten Untersuchungen fanden Wissenschaftler vom MIT und der University of Washington heraus, dass selbst rationale Nutzer in eine sogenannte „delusionale Spirale“ geraten können. Wenn eine KI zunehmend gewagte Behauptungen bestätigt, kann das Vertrauen der Nutzer in fragwürdige Überzeugungen wachsen – was wiederum noch stärkere Aussagen provoziert, die die KI weiterhin bekräftigen könnte.
Versuche, Gefälligkeit zu reduzieren
MIT-Forscher testeten zwei Strategien zur Eindämmung dieses Problems:
- Chatbots dazu zu verpflichten, nur verifizierte Fakten zu äußern
- Nutzer darauf hinzuweisen, dass die KI ihnen möglicherweise schmeichelt
Beide Ansätze halfen, lösten das Problem jedoch nicht vollständig. Unterdessen untersuchen Forscher von Google DeepMind Wege, um den Einfluss von KI auf menschliches Denken zu messen – räumen jedoch ein, dass dies von Natur aus schwierig ist.
Praktischer Rat: Bitten Sie die KI, beide Seiten eines Themas zu beleuchten, Gründe aufzulisten, warum Sie falsch liegen könnten, und holen Sie bei Entscheidungen mit hohen Risiken menschlichen Rat ein.
So erstellen Sie ein KI-Tool für Ihre Arbeit
Wenn Sie ein eigenes KI-gestütztes internes Tool entwickeln möchten, wird als eine Möglichkeit die Nutzung von Softr hervorgehoben.
- Beginnen Sie damit, das gewünschte Tool in einfachem Englisch zu beschreiben.
- Beispiel-Prompt: „Erstelle mir ein Kundenportal, in dem sich Kunden einloggen, den Projektstatus einsehen, Ergebnisse herunterladen und in Echtzeit Feedback geben können.“
- Beantworten Sie die Rückfragen.
- Verfeinern Sie das Tool mit zusätzlichen Prompts oder dem visuellen Editor.
- Veröffentlichen Sie es, sobald es fertig ist – und machen Sie es sofort für Nutzer verfügbar.
Dieser Workflow zeigt, wie nicht-technische Teams schnell funktionsfähige, KI-gestützte Business-Apps prototypisieren und bereitstellen können.